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Namenswettbewerb zum Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Mengede/Ickern Foto: Emschergenossenschaft
Namenswettbewerb zum Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Mengede/Ickern Foto: Emschergenossenschaft

Das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Mengede/ Ickern hat einen neuen Namen

Aus den rund 80 Einsendungen wurde ein Name durch eine Jury ausgesucht und am 19.08.2020 im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

 

Emscher-Auen – das ist der neue Name des Hochwasserrückhaltebeckens

„(…) Wir denken über Stadtgrenzen hinaus und bringen dabei Menschen und Ideen zusammen. Partizipation ist uns beim Emscher-Umbau sehr wichtig, daher haben wir uns über die Idee aus der Bevölkerung für den Namenswettbewerb sehr gefreut.“,

sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

Emscher-Auen

Durch den Umbau der Emscher-Auen, zwischen der Stadtgrenze von Dortmund und Castrop-Rauxel, ist ein ganz neues Naherholungsgebiet entstanden.

Die Emscher-Auen sind 33 Hektar groß und fassen insgesamt 1,1 Millionen Kubikmeter Wasser. Als Auen bezeichnet man die von wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägten Niederungen entlang eines Baches oder Fluss.

Macht euch auf den Weg und schaut vorbei. Vielleicht wird die Emscher-Aue ja einer eurer neuen Lieblingsorte im Dortmunder Norden.

Namenswettbewerb zum Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Mengede/ Ickern

Es ist noch nicht fertig, aber bereits ein beliebtes Naturidyll sowie Freizeit- und Erholungsareal: das Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft in Castrop-Rauxel-Ickern und Dortmund-Mengede. Wenig idyllisch war die offizielle Bezeichnung der Anlage. Die Koordinierungsstelle “nordwärts“ der Stadt Dortmund hat daher mit der Emschergenossenschaft, der Stadt Castrop-Rauxel, dem Verein „Mein Ickern e.V.“, dem „SJD – Die Falken Ortsverband Mengede“, der Bezirksvertretung Mengede sowie weiteren Beteiligten zu einem Namenswettbewerb aufgerufen.

Teilnehmen durften alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und einen Vorschlag zur Namensgebung für das Hochwasserrückhaltebecken machen wollten.

 

Eine Jury, bestehend aus der Emschergenossenschaft, der Stadt Castrop-Rauxel und der Stadt Dortmund, hat die Namensvorschläge gesichtet und beurteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Daten und Fakten zum Hochwasserrückhaltebecken

Das Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel hat ein Fassungsvolumen von 1,1 Millionen Kubikmeter – das entspricht dem Inhalt von sieben Millionen Badewannen. Das Areal ist so groß wie 46 Fußballfelder.

Informationen zur Emschergenossenschaft

Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden.